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Irina Krause ist in Russland aufgewachsen, hat an der Stroganow- Kunsthochschule in Moskau studiert und setzte ihre Ausbildung nach der Übersiedlung nach Deutschland an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach/Main mit einem Gaststudium bei Prof. Michael Bach und Prof. Manfred Stump fort.

Ihr beruflicher Werdegang wurde begleitet von Seminaren bei Alexander Lavrentiev (Enkel v. A. Rodchenko), dem Leiter Gruppe „Experimentelles Design“. Es folgte die Begegnung und Arbeit mit russischen inoffiziellen Künstlern der Moskauer Konzeptschule unter der Leitung von I. Kabakov, Monastirskij, Makarevitsch. In den Jahren 200/2001 folgten Reisen nach New York begleitet von einem Seminar bei den Künstlern Komar & Melamid im Atelier sowie einem Atelieraufenthalt in dem Atelier der Hessischen Kulturstiftung in New York. Von 1999-2001 hatte Sie einen Lehrauftrag für „ Figuratives Zeichnen“ an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach/Main bei Prof. M. Stump.

Neben zahlreichen Gruppenausstellungen sind besonders hervorzuheben die Ausstellungen das „Magisches Quadrat“ im Jahr 1999 in Hanau, im Museum Schloß Phillipsruhe sowie im gleichen Jahr die Ausstellung „ Prägende Erlebnisse“ im Ikonen Museum Frankfurt. Es folgte 2003 eine Ausstellung in der University Art Gallery, in Houston Texas die vom Goethe Institut durchgeführt wurde.

Irina Krause arbeitet und lebt seit über 10 Jahren in Hanau.

Bildunterschrift: Abbildung Ikonenmuseum.
Die Mutter Gottes ist blaß wie Andy Warhol, und zu ihrer Rechten sitzt Joseph Beuys. Die russische Künstlerin Irina Krause, die seit 1982 in Deutschland lebt, zeigt Künstler des 20. Jahrhunderts als das, was sie längst sind: Ikonen. Sie nimmt die Bezeichnung beim Wort und arbeitet mit Paradigmen der großen Ikonenmalschulen Rußlands. Zwei ihrer Werke sind jetzt im Frankfurter Ikonenmuseum zu sehen. Die illustre Gesellschaft rund um Warhol, gebildet aus Baselitz, Horn, Rauschenberg, Kabakov, Polke, Penck und anderen, bezieht sich auf das traditionelle Thema "Wurzel Jesse". Die von ihr mit Heiligenschein präsentierten Künstler seien während des Kommunismus, unter dessen Herrschaft sie in Moskau aufwuchs, wie Götter verehrt worden, erinnert sich Krause. Sie hätten als Inbegriff der Freiheit gegolten. (Bis zum 1. September, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Mittwoch bis 20 Uhr.) (sis.)
 
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