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Bestechend ist Ambs’ ausgepregtes Gesprühr für Bildgestaltung. Farben, Formen und Linien lassen Bilder in einer Attraktivitt entstehen, die sofort anziehend wirken.Seine Farbkompositionen akzentuiert er mit schwarzen Pinselstrichen. Reduktion auf das Wesentliche ist die Devise.Körper zu Verschlingungen der Farbe, Andeutungen von Körperteilen in geometrischen Formen, eine Geste, ein Hervorheben, erzeugen den Ausdruck. Techniken sind ihm nur Mittel zum Zweck, neben Acryl und Öl verwendet der 1923 in Lahr geborene Künstler auch Tusche. Nach Krieg und Gefangenschaft besuchte Ambs die Malerklasse der Kunsthandwerksschule Bonndorf. Die finanzielle Not der Nachkriegszeit zwang ihn, sein Studium vorzeitig abzubrechen, um die Existenz seiner Familie zu sichern. 1975 erwarb er eine Druckerei und verlegte Fachzeitschriften. Seit 1987 widmet sich der 84-Jährige, der die Öffentlichkeit scheut und erstmals einen Querschnitt seiner beeindruckenden Arbeiten einem Publikum präsentiert, ausschlielich der Malerei. Angela Lenz: „Wunderbar an ihm ist, dass er seine Kunst nach wie vor mit Hingabe und Leidenschaft betreibt. Sein Privileg war und ist es, fern ab vom Mainstream, Kunst zu machen.
Kunst im ureigensten Sinn, die Entwicklung eines eigenen Stils und Ausdrucks.“
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