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Arandus wurde 1964 in Montenegro geboren und wohnt seit 1986 in Deutschland (Düsseldorf). 1992 -1993 Kunststudium an der Akademie in Düsseldorf bei Prof. Michael Buthe, zuletzt als Meisterschüler
Gezeigt werden Arbeiten, Öl auf Leinwand, aus dem Jahre 2001 bis heute, zum Thema Doppelmoral der Gesellschaft, im Schwerpunkt der Klerus.
Priester, dunkle Gestalten mit schwarzer Sonnenbrille und dunkler Sultane. Sie überragen kleine Kinder, Jungen und blondbezopfte Mädchen. Die Gestalten sind formal auf das Wesentliche reduziert und verstärken somit den dramenhaften Charakter seiner Arbeiten.
Arandus ist Katholik und sieht sich selbst als Teil dieser Kultur. Er glaubt an Gott aber nicht notwendiger weise an die Institution. Er will gesellschaftspolitische Themen aufgreifen und zum kontroversen Dialog auffordern. Nichts ist wie es scheint, oder doch? Undurchschaubarkeit und ominöse Machenschaften, sind für ihn ganz allgemeine Kennzeichen gesellschaftlicher Machtapparate. Arandus kann als Nonkonformist klerikaler Strukturen bezeichnet werden. Folgerichtig zeigt das Museum of Non-Conformist Art, St. Petersburg, 2005 seine Werke und gibt einen Katalog heraus.
Seine Arbeiten befinden sich in Museen in Stuttgart, Köln, Nordhausen und seiner Heimatstadt in Montenegro.
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